Ehrenpräsidentin

Annegret Cremer

Karneval, stief-staatz, und nur Männer im Elferat – „Das geht doch auch anders“, dachte ich mir 1997 und seitdem ließ sie mich nicht mehr los: Die Idee, eine Damen-Karnevalsgesellschaft in Köln zu gründen. 1999 war es dann soweit: Mit einigen mutigen Damen hob ich die erste Kölner Damen-Karnevalsgesellschaft aus der Taufe. Unser Name, Colombina Colonia, war schnell gefunden. Denn, wie die Colombina in der italienischen Commedia Dell‘ Arte, stehen auch wir Colombinen selbstbewusst, fest mit beiden Beinen auf dem Boden und scheuen die Obrigkeiten nicht.

Heute bin ich Ehrenpräsidentin der Colombinen. Und wenn ich erlebe, wie meine Nachfolgerin Ursula Brauckmann eloquent durch die Sitzung führt, oder ich von unserem Prunkwagen „Cosima“ aus, den Jecken beim Kölner Rosenmontagszug Strüßje zuwerfe – dann bin ich so stolz, auf das, was wir erreicht haben: Die Colombinen haben den Kölner Karneval mitgestaltet und ihm eine etwas andere, elegante, weibliche Note verliehen.

Darüber hinaus schauen wir auch auf die Menschen in Köln, die unsere Hilfe brauchen: Wir unterstützen aus unseren Spenden Frauen und Mädchen in Köln. Auch das ist Colombinen-Art: Anpacken und helfen. Feiern und Gutes tun, das kann so bleiben. Dafür habe ich die Colombinen ins Leben gerufen.

Geschäftsführender Vorstand

Ursula Brauckmann

Präsidentin

Von Kindesbeinen an gibt es für mich den Kölner Karneval. Schnell stellte ich fest, dass die Vereine von Männern dominiert wurden. Mit dieser Feststellung stand ich wohl nicht alleine da. Denn als mich eines Tages (unsere jetzige Ehrenpräsidentin) Annegret Cremer ansprach, ob ich Interesse an der Mitgründung eines Damenkarnevalsvereins hätte - habe ich sofort zugesagt.

Aus vollem Herzen kann ich heute bekunden, dass es richtig war.

Es ist schön zu sehen, wie wir innerhalb kürzester Zeit zu einer der größten Karnevalsgesellschaften herangewachsen sind.

Ich bin stolz eine Colombine zu sein!  Wir haben es geschafft, dass Frauen nun im Kölner Karneval eine aktive Rolle spielen. Außerdem ist es uns gelungen insgesamt über 1/2 Million Spendeneuro für Frauen und Kinder aus sozialschwachen Bereichen in Köln zu erwirtschaften.

Susanne Diessner-Trum

Komm. Vizepräsidentin

Schon als kleines Kind stand für mich fest: irgendwann will ich auch zum Karneval gehören! Nun bin ich seit acht Jahren im Vorstand der Colombinen tätig und seit Sommer 2017 nicht nur als Pressesprecherin sondern auch als Vize-Präsitentin.

Durch die Colombinen habe ich viele neue Freundschaften knüpfen können, die mir sehr wichtig geworden sind. Ich bin gerne Colombine, weil ich es toll finde, wie wir zusammenhalten und hilfsbedürftigen Frauen und Kindern aus Köln helfen. Es gibt genug Leid, daher ist es schön, durch finanzielle Unterstützung die Sorgen vielleicht ein bisschen zu verringern.

Andrea Baten

Geschäftsführerin

Seit frühester Jugend war ich im Karneval aktiv.

Mit Gründung der Colombinen entstand dann auch sofort bei mir der Wunsch „da will ich Mitglied werden“. Es war die einzig „logische Konsequenz“ aus dem bisherigen Karnevalsengagement.

Ich bin sehr stolz darauf, eine Colombine zu sein. Ohne die Colombinen hätte ich niemals so viele verschiedene Frauen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. 

 

Es ist eine Ehre für mich, als Geschäftsführerin in offizieller Mission im Dienste der guten Sache für Frauen, Jugendliche und Kinder, denen es nicht so gut geht wie uns, ehrenamtlich tätig zu sein.

Es ist eine große Freude, mit den vielen Frauen gemeinsam Dinge erleben, zu planen und zu organisieren – und dabei noch Gutes zu tun.

Tamara Elsen-Virnich

1. Vorsitzende

Als echtes kölsches Mädchen hatte ich immer Kontakt zum Karneval.

Als ich von der Gründung der Colombina Colonia erfuhr, war schnell klar: "Da bin ich dabei". Bereits im Gründungsjahr trat ich dem Verein bei. 2005 wurde ich in den erweiterten Vorstand kooptiert und seit 2007 bin ich 1. Vorsitzende. Diese verantwortungsvolle Aufgabe nehme ich mit viel Freude wahr.

Ich stehe gerne an der Spitze eines Vereins, in dem so viele unterschiedliche und interessante Frauen sich einer gemeinsamen Idee - nämlich viel Spaß miteinander zu erleben und viel Gutes für Frauen und Kinder in Köln zu tun - verschrieben haben.

Ich bin stolz eine Colombine zu sein, weil ich ganz hinter der Zielsetzung stehe, gerne Karneval feiere und weil wir gemeinsam noch viel erreichen werden.

Anja Migeel-Franken

Schatzmeisterin

Ich bin Colombine geworden, weil ich gerne Karneval feiere und unbedingt dieses wunderschöne Kostüm tragen wollte. Außerdem engagiere ich mich sehr gerne für soziale Projekte und damit für die Menschen, die gerade nicht auf der Sonnenseite stehen. Eine Colombine zu sein, bedeutet für mich Teil des aktiven Lebens in unserer Stadt zu sein und etwas bewegen zu können.

Ich bin seit 2007 im Vorstand tätig, zunächst im erweiterten Vorstand als Zugleiterin und seit 2012 bin ich die Schatzmeisterin der Colombina Colonia. Beruflich kann ich auf 20 Jahre Erfahrung im Projektmanagement zurückblicken. Das Colombinenbudget ist nun mein Projekt, dem ich mich mit Herz und Verstand voll und ganz widme.

Monika Okrafka

Schriftführerin

Endlich hat Frau die Möglichkeit, sich selber im Karneval zu definieren und einen gesellschaftlichen Standpunkt zu haben. Die Colombina Colonia e.V. hat es geschafft, uns bei den Karnevalsgesellschaften im Festkomitee auf Augenhöhe zu bringen. Wir haben viel Spaß zusammen. Es ist immer was los. Langweilig wird es nie.

Das alles zu organisieren, bedarf es einer Vorstandstruppe, die mit "Spaß an der Freud" einvernehmlich arbeitet. Vorstandsarbeit macht Spaß. 

Am 22. Juni 2002 wurde ich Mitglied der CC und im Jahr 2008 wurde ich zur Schriftführerin gewählt. Mit dem Reitercorps der Colombinen gehe ich meinem Hobby nach. Bei all unseren Events behalten wir unser Ziel immer fest im Auge: bedürftigen Frauen und Kindern in Köln zu helfen.

Ich bin stolz, eine Colombine zu sein, weil wir gemeinsam mit viel Spaß an der Freud so viel bewegen.

Erweiterter Vorstand

Anja Elsen

Kartenstelle

"Mit Karneval will ich nix zu tun haben", das dachte ich zumindest mit Anfang 20. Aber ich war jung und hatte keine Ahnung. Doch mit dem Alter kommt bekanntlich die Weisheit und so wurde mir klar, das Karneval nicht nur Alkoholvernichtung, sondern Brauchtum und ein Verein nicht automatisch "Meierei", sondern Gemeinschaft bedeuten kann. Eine Gemeinschaft mit Menschen - im Fall der Colombinen mit weiblichen Menschen - die gemeinsame Interessen, wie die Liebe zur Heimatstadt und zur heimischen Kultur verbindet. Die gemeinsam Zeit verbringen, sich austauschen, Spaß haben.

Es ist schön, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und außerdem einen sozialen Beitrag zu leisten in einer Zeit, in der das Soziale immer mehr den Sparzwängen weicht. Gutes tun und Freude dabei haben, schöner geht's doch nicht!

Nicole Esser

Dekoration

Bei den Colombinen bin ich seit 1999, also von Anfang an. Wenn ich irgendwo helfen konnte, habe ich dies immer gerne gemacht, so auch das Grillfest viele Jahre mit organisiert. Nun ist es schön das die „Jugend“ nachrückt und die „Rasselbande“ das neue Grillfest-Komitee bildet.

Im Vorstand  habe ich den schönen Posten der Dekoration und Gestaltung übernommen. Eine Aufgabe, die ich gerne und mit Herzblut erfülle.

Ich finde es sehr schön, Colombine zu sein, den Verein wachsen zu sehen und nun mit   Kraft und Tat dazu beisteuern zu können, dass bedürftigen Frauen und Kindern ein klein wenig mit unseren Spenden geholfen werden kann.

Carmen Fober

Literatin

Ich bin ein kölsches Mädchen mit spanischem Blut. Denn meine Mutter – ebenfalls begeisterte Colombine – stammt aus Barcelona.

Bei den Colombinen bin ich jetzt seit vielen Jahren. Über Uschi Brauckmann, die ich schon seit der Grundschule kenne, hatte ich vom Engagement der Frauen erfahren und wollte unbedingt mitmachen.

Heute habe ich  das Amt der Literatin inne. Der Kontakt mit den Künstlern und die Planung des Programms bereiten mir viel Freude. Dass der Literatenstammtisch mich als erste Frau aufgenommen hat, macht mich auch ein bisschen stolz.

Was für ein Glück, dass ich Töchter habe. Wer weiß, vielleicht sind wir dann bald mit 3 Generationen bei den Colombinen vertreten.

Andrea Geiler

Archivarin

Wieso ich Colombine wurde? Diese Frage stellte sich mir nie!

Es war logisch, dass ich - nachdem meine Mutter und meine Tante mit ihren Mitstreiterinnen den Verein ins Leben riefen - natürlich sofort und ohne “wenn und aber“ dabei war. So gehöre ich zu den Glücklichen, die den Verein von den Kinderschuhen an wachsen gesehen haben.

Die Colombinen sind in meinen Augen zu einer festen und nicht mehr wegzudenkenden Größe, nicht nur im Kölner Karneval, geworden. Darüber hinaus eine wichtige Anlaufstelle für Frauen. Hier finden auch junge Frauen einen Platz, den Karneval aus und mit Spass an der Freud‘ zu feiern. Bei uns begegnen sich Frauen, ob Jung oder Alt.

Dieses tolle Miteinander und unserer unermüdliche Einsatz für benachteiligte Frauen und Kinder in und um Köln machen die Colombinen aus.

Maria Lucas

Kostüme

Die gebürtige Madriderin lebt und arbeitet vorwiegend in ihrer Wahlheimat Köln.

Hier leitet sie erfolgreich als selbstständige Mode- und Kostümdesignerin ihr Atelier, mit Werkstätten im In- und Ausland. Zu ihrem Kundenstamm zählen viele Künstler, Damen und Herren der Gesellschaft, prominente Personen der Öffentlichkeit, renommierte Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, TV-Sender, Werbeagenturen und und und!

Bei den Colombinen ist sie Mitglied der ersten Stunde und verantwortlich für unsere wunderschönen Kostüme, den Gehrock und auch für die Uniform der Amazonen.

Marlis Lüdemann

Mitgliederbetreuung

Bereits seit meiner Kindheit feiere ich gerne Karneval. Mein größter Wunsch war es, auch in einem Karnevalsverein zu sein. Dann wurden die Colombinen gegründet und für mich stand sofort fest, dass ich auch eine Colombine werden möchte. Am 19. Juli 2000 hatte ich es geschafft, wurde aufgenommen und gehörte dazu. Ich war sehr stolz und habe mich unglaublich darüber gefreut. Im Vorstand bin ich seit 2001 und dort jetzt für die Mitgliederbetreuung zuständig.

Bei unseren Sitzungen und anderen Veranstaltungen habe ich viel Spaß daran, unserer Präsidentin bei allem Möglichen helfen zu können.

Ich bin stolz eine Colombine zu sein, weil wir viel Spaß haben, viel zusammen unternehmen, aber dabei auch die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht wie uns.

Dagmar Pastors

Reitercorps-Führerin

Trotz verbrieft kölscher Herkunft bin ich vom Karnevalsvirus vergleichsweise spät befallen worden und seit Frühjahr 2008 Mitglied bei den Colombinen. Im Dezember 2011 übernahm ich als Nachfolgerin von Uschi Brauckmann das Amazonencorps der Colombinen. Wir treffen uns einmal wöchentlich zum trainieren, bei unserer jährlichen Ausfahrt stehen auch die Pferde im Mittelpunkt. Alles mit dem einen großen Ziel: Rosenmontag zu Pferde die Colombinen-Farben und -Standarte durch die Stadt zu tragen. Zumindest unsere am Zoch stehenden Männer sind der Meinung, wir stellen das bestaussehende Reitercorps Kölns...

Ich bin gerne Colombine, weil mir die zupackende Art in unserer Truppe gefällt. Hier wird mit Herz und Seele gefeiert – aber wir vergessen auch die nicht, denen es weniger gut geht. Getreu dem Motto „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es“.

Regina Tschöpe

Marketing | Zugleitung

Karneval feiere ich seit ich denken kann. Allerdings zunächst nicht organisiert. Diese Form des rheinischen Frohsinns schien mir wenig attraktiv und auch auf ewig den Männern vorbehalten. Doch dank unserer Gründerinnen, allen voran Anne Cremer, hat sich die karnevalistische Welt im Jahr 1999 verändert. Und seitdem ist, wie wir alle wissen, Karneval auch Frauensache. Seit 2006 bin ich ein Teil davon und seit der Session 2012/2013 für die Organisation unserer Teilnahme am Rosenmontagszug verantwortlich. Ein ganz besonderes Highlight dabei ist die „Geburtsstunde“ unseres eigenen Gesellschaftswagens, Cosima I. in der Session 2015.

Colombine zu werden halte ich für eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Es ist schön, gemeinsam zu feiern, zu lachen und vor allem durch unser karitatives Engagement unsere Stadt mit „vill Spaß an d’r Freud“ noch ein Stück lebens- und liebenswerter zu gestalten.